Haut auf unserer Haut
Tatsächlich stellen Rinder
das mit Abstand größte „Rohwarenreservoir“ der weltweiten Lederbranche dar. 70 Prozent der global gewonnenen Häute wurden Rindern, Kälbern, Wasserbüffeln, Zebus und allerlei Unterarten abgezogen. Ötzi ist damit auch unser Mann der Übergangsphase. Er steht mit seiner Versammlung von Bär bis Ziege zwischen uns und den jagenden Höhlenmenschen, die sich mit dem Fell ihrer Beute schmückten, ihren Status als erfolgreiche Jäger markierten. Wir hingegen beuten primär die Haut der weltweit am stärksten vertretenen Nutztiere aus. Aufs Rind folgen Schafe (12 Prozent der Weltlederproduktion), Ziegen (10 Prozent) und Schweine (7 Prozent). Die wilden Tiere sind heute vernachlässigenswerte Lederlieferanten. Hirsch, Elch, Känguru, Antilope, Gazelle und Wasserschwein steuern mit ihren Häuten insgesamt weniger als ein Prozent zur weltweiten Lederproduktion bei. Gerber sprechen übrigens – aus Tradition – von Häuten (Rind, Pferd, Schwein) und Fellen (Kalb, Ziege, Rotwild). Eine Unterscheidung, die zu den Geheimnissen der Gerber-Fachsprache gehört und sich wissenschaftlichen Begründungen entzieht. Wie überhaupt die Zunft der Gerber den üblichen Handwerksgemeinschaften nahezu entgegensteht – vielleicht sogar der Gesellschaft an sich. Womit wir wieder in der Höhle wären. Der stolze Jäger, der den Braunbär zu seiner Familie brachte, war ohne Frage der Held. Der Gerber
, der die Reste zu einem haltbaren Schmuckstück verwandelte, rangierte wohl irgendwo zwischen Künstler und Resteverwerter. Das Handwerk hat bis heute seine Schattenseiten. Vielmehr: Seine Ausdünstungen, seine chemischen Belastungen. Die Haut eines Tieres fault oder bricht – wird sie nicht behandelt. Deshalb wurden die Felle mit allerlei Mitteln wie Milch, Fett und Hirn geschmeidiger gemacht. Auch Galläpfel, Blattläuse, Weidenrinden und vor allem Urin benutzte man zum Gerben. Agaptaha, der erste in den Geschichtsbüchern genannte Gerber, wurde am Hofe von Babylon um 1250 vor Christus für seine Werke mit Gold überschüttet. Seine Berufskollegen im mittelalterlichen Europa sahen sich hingegen ausgegrenzt: Sie mussten ihr Handwerk der damit verbundenen üblen Gerüche wegen vor den Toren der Stadt verrichten – nur die Steuern auf ihre Einnahmen waren den Ratsherren willkommen. Ebenso ambivalent ist auch heute noch unsere Einstellung zum Werkstoff Leder: Wir lieben seine Aura, die individuelle Finesse der Herstellung, wollen die mitunter schmutzigen Details aber nicht wissen. In der Branche tobt ein Glaubenskrieg, in dem es um zwei Basistechnologien geht: Gerbung mit pflanzlichen Rohstoffen und Gerbung mit Mineralsalzen. Historische „Schuld“ trägt wie so oft die Industrialisierung, die auch das Gerberhandwerk auf Effizienz und höhere Produktionsraten trimmte. Nach der Steinzeit wandelten sich die Fertigungsprozesse nur wenig – Leder herstellen bedeutete mühsame Handarbeit und geduldiges Warten. Häute wurden gewaschen, gewässert, eingelegt, geräuchert, gebeizt, gefettet. Alle Spielregeln änderten sich mit den ersten Dampfmaschinen und der aufblühenden Chemie. Im Mittelalter hielten sich die Fürsten noch eigene „Lohwälder“, in denen Stieleichen geschält wurden, um die Gerberlohe zu gewinnen. Die Brühe setzten die Gerber in Gruben an und legten die Häute ein – lange, sehr lange. Der Gesamtprozess konnte bis zu zwölf Monaten dauern. Rotierende Fässer verkürzten ihn auf Tage, die Gerbung mit industriellen Mineralsalzen ist heute in Stunden abgeschlossen.
das mit Abstand größte „Rohwarenreservoir“ der weltweiten Lederbranche dar. 70 Prozent der global gewonnenen Häute wurden Rindern, Kälbern, Wasserbüffeln, Zebus und allerlei Unterarten abgezogen. Ötzi ist damit auch unser Mann der Übergangsphase. Er steht mit seiner Versammlung von Bär bis Ziege zwischen uns und den jagenden Höhlenmenschen, die sich mit dem Fell ihrer Beute schmückten, ihren Status als erfolgreiche Jäger markierten. Wir hingegen beuten primär die Haut der weltweit am stärksten vertretenen Nutztiere aus. Aufs Rind folgen Schafe (12 Prozent der Weltlederproduktion), Ziegen (10 Prozent) und Schweine (7 Prozent). Die wilden Tiere sind heute vernachlässigenswerte Lederlieferanten. Hirsch, Elch, Känguru, Antilope, Gazelle und Wasserschwein steuern mit ihren Häuten insgesamt weniger als ein Prozent zur weltweiten Lederproduktion bei. Gerber sprechen übrigens – aus Tradition – von Häuten (Rind, Pferd, Schwein) und Fellen (Kalb, Ziege, Rotwild). Eine Unterscheidung, die zu den Geheimnissen der Gerber-Fachsprache gehört und sich wissenschaftlichen Begründungen entzieht. Wie überhaupt die Zunft der Gerber den üblichen Handwerksgemeinschaften nahezu entgegensteht – vielleicht sogar der Gesellschaft an sich. Womit wir wieder in der Höhle wären. Der stolze Jäger, der den Braunbär zu seiner Familie brachte, war ohne Frage der Held. Der Gerber
, der die Reste zu einem haltbaren Schmuckstück verwandelte, rangierte wohl irgendwo zwischen Künstler und Resteverwerter. Das Handwerk hat bis heute seine Schattenseiten. Vielmehr: Seine Ausdünstungen, seine chemischen Belastungen. Die Haut eines Tieres fault oder bricht – wird sie nicht behandelt. Deshalb wurden die Felle mit allerlei Mitteln wie Milch, Fett und Hirn geschmeidiger gemacht. Auch Galläpfel, Blattläuse, Weidenrinden und vor allem Urin benutzte man zum Gerben. Agaptaha, der erste in den Geschichtsbüchern genannte Gerber, wurde am Hofe von Babylon um 1250 vor Christus für seine Werke mit Gold überschüttet. Seine Berufskollegen im mittelalterlichen Europa sahen sich hingegen ausgegrenzt: Sie mussten ihr Handwerk der damit verbundenen üblen Gerüche wegen vor den Toren der Stadt verrichten – nur die Steuern auf ihre Einnahmen waren den Ratsherren willkommen. Ebenso ambivalent ist auch heute noch unsere Einstellung zum Werkstoff Leder: Wir lieben seine Aura, die individuelle Finesse der Herstellung, wollen die mitunter schmutzigen Details aber nicht wissen. In der Branche tobt ein Glaubenskrieg, in dem es um zwei Basistechnologien geht: Gerbung mit pflanzlichen Rohstoffen und Gerbung mit Mineralsalzen. Historische „Schuld“ trägt wie so oft die Industrialisierung, die auch das Gerberhandwerk auf Effizienz und höhere Produktionsraten trimmte. Nach der Steinzeit wandelten sich die Fertigungsprozesse nur wenig – Leder herstellen bedeutete mühsame Handarbeit und geduldiges Warten. Häute wurden gewaschen, gewässert, eingelegt, geräuchert, gebeizt, gefettet. Alle Spielregeln änderten sich mit den ersten Dampfmaschinen und der aufblühenden Chemie. Im Mittelalter hielten sich die Fürsten noch eigene „Lohwälder“, in denen Stieleichen geschält wurden, um die Gerberlohe zu gewinnen. Die Brühe setzten die Gerber in Gruben an und legten die Häute ein – lange, sehr lange. Der Gesamtprozess konnte bis zu zwölf Monaten dauern. Rotierende Fässer verkürzten ihn auf Tage, die Gerbung mit industriellen Mineralsalzen ist heute in Stunden abgeschlossen.Das Wort kaschiert seinen Inhalt: Bei „Mineralsalzen“ denken wir naiv an den Salzstreuer auf dem Tisch. Tatsächlich benutzt die Lederindustrie aber vornehmlich Chromsalze. Über 80 Prozent aller auf dem Weltmarkt erhältlichen Lederarten werden nach diesem etablierten Standard gegerbt. Ein Spiel mit dem Feuer. Die nötigen Erze stammen aus Südafrika und Osteuropa. Das 3-wertige Chrom (Chrom-III) ist erwünscht, das 6-wertige Chrom (Chrom-VI) dagegen böse. Chrom-VI-Verbindungen sind hochgiftig. In etwas sprödem Behördendeutsch warnt beispielsweise das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit: „Im Gegensatz zu Chrom-III- können Chrom-VI-Salze sehr gut die Haut penetrieren und in die Epidermis vordringen.“ Chrom-Grenzwerte galten bislang nur für Schutzhandschuhe in der Arbeitswelt – feine Maßschuhe waren dagegen ebenso ausgenommen wie die hautenge schwarze Lederhose für den Disco-Besuch. Die Untersuchungsbehörden der Bundesländer haben zwischen den Jahren 2000 und 2006 etwa 850 Lederproben auf ihren Chrom-VI-Gehalt analysiert. In fast jeder zweiten Probe wurde der Stoff nachgewiesen, bei jeder sechsten in einem allergieerregenden Maß. Etwa 2,5 bis 3 Millionen Menschen in Deutschland reagieren auf Chrom – in der Regel mit Hautreizungen. Wissenschaftler legen sich auf den Fall des „Einatmens“ fest, Kritiker gehen aber auch bei Hautkontakt von einem krebserregenden Potenzial aus. Das Bundesinstitut für Risikobewertung fand heraus: „Gemessen an der Häufigkeit des Auftretens von Sensibilisierungen zählt Chrom-VI zu den wichtigsten Allergenen.“ Der Gesetzgeber hat auf Basis einer Expertise des Bundesinstituts just in diesem Sommer reagiert: Die „achtzehnte Verordnung zur Änderung der Bedarfsgegenständeverordnung“ wurde am 13. August 2010 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und trat einen Tag nach der Verkündung in Kraft. Demnach dürfen Industrieprodukte Chrom-VI nicht in nachweisbaren Mengen enthalten. Die Grenze liegt bei drei Milligramm pro Kilogramm. Explizit
genannt sind „Uhrenarmbänder, Taschen, Rucksäcke, Stuhlüberzüge, Brustbeutel und Lederspielzeug“.
genannt sind „Uhrenarmbänder, Taschen, Rucksäcke, Stuhlüberzüge, Brustbeutel und Lederspielzeug“.Wer hat den Ruf gehört? Vor allem die Autoindustrie, die in der Premiumklasse sogar damit wirbt, dass die Ledersitze ihrer Topmodelle chromfrei gegerbt wurden. Andere Branchen folgen dem Trend zum „vegetabil“ gegerbten Leder. Beispielsweise Deutschlands Vorzeige-Schuhmacher: Eduard Meier verwendet nur Brandsohlen, die 18 Monate in einer Gerbgrube rein pfl anzlich verfeinert wurden (siehe auch pure 01). Ein ehrenwerter Ansatz, aber auch abgekoppelt von den globalen Zwängen. Bei völligem Verzicht auf Chrom würde das komplette Preisgefüge der Möbelhersteller, der Schuhindustrie, der Taschenmanufakturen zusammenbrechen. Chromleder hat sich bewährt in seiner Hitzebeständigkeit, es lässt sich gut färben, lagern, hält Licht und Schweiß aus. Das Verfahren ist nach Industriestandards perfekt reproduzierbar. Chromgegerbtes bildet heute die Basis des weltweiten Ledermarktes.
Mit kritischen Auswüchsen – hinter den Kulissen. Wie im Mittelalter die stinkenden, arbeitsintensiven Gerbereien vor die Tore der Stadt verbannt wurden, so verlagern wir heute das „schmutzige“ Geschäft hinter die Grenzen Deutschlands, hinter die Grenzen Europas. Und gerne hegen wir die naive Vorstellung, dass der Sofahersteller, der feine Schuhmacher seine Leder aus eigenen Quellen bezieht. Stimmt natürlich nicht. Auch der Restaurantbesitzer unterhält ja keinen eigenen Rinderstall für seine Rohstoffzufuhr. Die Lederbranche teilt sich in herstellende und verarbeitende Industrie. Leder ist im globalwirtschaftlichen Kontext ein Rohstoff wie fast jeder andere. Wenn nur das leidige Problem des Umweltschutzes, der Lohnkosten und vor allem der Tierhäute nicht wäre. In Deutschland ist Gerben ein absolutes Nischengeschäft. Der Großteil der hier in Schlachthäusern gewonnenen Rinderhäute wird, gekühlt oder in Salz eingelegt, ins Ausland gekarrt – vornehmlich nach Norditalien. Dem mächtigsten Landstrich der Branche. Der 17.000 Menschen ernährt und pro Jahr vier Milliarden Euro umsetzt, schätzt Reinhard Schneider, Geschäftsführer des Verbands der Deutschen Lederindustrie. Hierzulande hingegen finden nur 2.000 Beschäftigte ihr Auskommen, bei einem Zehntel des Umsatzes ihrer italienischen Kollegen. Vor 15 Jahren zählte der Verband noch 70 Gerbereien, heute sind es 40. Ein Niedergang? Eher eine bewusste Konzentration auf die Nische. Der größte Geldfluss kommt aus der regionalen Autoindustrie – die wie beschrieben den Trend zum korrekten Leder auf ihre Sitze geschrieben hat. Eher vernachlässigenswert: Auch die Bundeswehr ordert bei deutschen Gerbereien das Ausgangsmaterial ihrer Stiefel.
Die Soldaten sind also im Vorteil: Sie könnten auf Nachfrage erfahren, woher das Leder an ihren Füßen stammt. Wir, die gemeinen Konsumenten, können das nicht. Echte Signets für unterschiedliche Qualitätsstufen bei Leder gibt es keine. Einzig in Großbritannien hat sich ein Lederhersteller an einem System der Rückverfolgbarkeit versucht. Bis zur Weide, auf der das Rind
stand. Aber: Vielleicht wollen wir gar nicht alles wissen. Als „gutes“ Leder gilt, was unseren Fingern, unserem Geruchssinn schmeichelt und je nach Einsatzzweck Wärme oder Robustheit ausstrahlt. Tasten und Riechen sind für uns die wichtigsten Filterinstrumente. Wie bei den Urahnen in der Höhle. Eine emotionale Begegnung, die inszeniert und gefälscht werden kann. Eine ganze Sub-Industrie versteht sich auf die Kunst der scheinbaren Lederverfeinerung. Das Münchner Oktoberfest ist das Hochamt. Pilgern die echten Bayern in Hirschleder-Hosen mit einem Neuanschaffungswert um 1.000 Euro auf „die Wiesn“, so begnügt sich der touristische Gelegenheitsbesucher mit einer Kopie aus auf Hirsch getrimmtem Ziegenfell. Für 70 Euro. Die Preisspanne provoziert geradezu die dreistesten Fälschungen, wie beispielsweise die mit Kalbsnarben bedruckte Rinderhaut, die später zu „echten“ Boxcalfschuhen mutiert. Imitationen entstehen seit Jahrhunderten durch Prägen, heute ist die Werkzeugkiste der Fälscher prall gefüllt – selbst bei aufwendigem Folienkaschieren bleiben den Rosstäuschern noch gewaltige Gewinne. Es ist ein Teufelskreis wie bei der Dopingsuche unter Tour-de-France-Teilnehmern. Immer neue Techniken setzen Fahndungserfolgen Grenzen. Die Lupe reicht als Entlarvungsinstrument längst nicht mehr aus. Ein Fachbuch für Gerber rät zum einzig verlässlichen Mittel – zur Betrachtung des Lederquerschnitts unter dem Mikroskop. Wodurch das hinterfragte Stück aber in der Regel zerstört wäre.
stand. Aber: Vielleicht wollen wir gar nicht alles wissen. Als „gutes“ Leder gilt, was unseren Fingern, unserem Geruchssinn schmeichelt und je nach Einsatzzweck Wärme oder Robustheit ausstrahlt. Tasten und Riechen sind für uns die wichtigsten Filterinstrumente. Wie bei den Urahnen in der Höhle. Eine emotionale Begegnung, die inszeniert und gefälscht werden kann. Eine ganze Sub-Industrie versteht sich auf die Kunst der scheinbaren Lederverfeinerung. Das Münchner Oktoberfest ist das Hochamt. Pilgern die echten Bayern in Hirschleder-Hosen mit einem Neuanschaffungswert um 1.000 Euro auf „die Wiesn“, so begnügt sich der touristische Gelegenheitsbesucher mit einer Kopie aus auf Hirsch getrimmtem Ziegenfell. Für 70 Euro. Die Preisspanne provoziert geradezu die dreistesten Fälschungen, wie beispielsweise die mit Kalbsnarben bedruckte Rinderhaut, die später zu „echten“ Boxcalfschuhen mutiert. Imitationen entstehen seit Jahrhunderten durch Prägen, heute ist die Werkzeugkiste der Fälscher prall gefüllt – selbst bei aufwendigem Folienkaschieren bleiben den Rosstäuschern noch gewaltige Gewinne. Es ist ein Teufelskreis wie bei der Dopingsuche unter Tour-de-France-Teilnehmern. Immer neue Techniken setzen Fahndungserfolgen Grenzen. Die Lupe reicht als Entlarvungsinstrument längst nicht mehr aus. Ein Fachbuch für Gerber rät zum einzig verlässlichen Mittel – zur Betrachtung des Lederquerschnitts unter dem Mikroskop. Wodurch das hinterfragte Stück aber in der Regel zerstört wäre.Welcher Rat bleibt für den Konsumenten – ohne Lupe, ohne Mikroskop, ohne Gen-Analyse? Es ist vor allem die Rückkehr an die Wurzeln, das Bewusstsein dafür, dass Leder die enthaarte Haut eines Tieres ist, gegerbt, gefettet, mit Farb- und Glanzschichten überzogen. Wer das beste Rindersteak möchte, geht zum Metzger seines Vertrauens. Wer das beste Sofa, den besten Schuh, die feinste Tasche möchte – wird hier fündig.
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