Coop Himmelb(l)au
Wolkenhäuser
Dieser Band dient der Erkenntnis. Wir lernen: Coop Himmelb(l)au ist keine Farbe, sondern die Idee, „Architektur mit Phantasie leicht und veränderbar wie Wolken zu machen“. So beschreibt die renommierte Architektengruppe ihren Namen und ihr Konzept. In den 60er-Jahren schufen Wolf D. Prix, Helmut Swiczinsky und Michael Holzer nach der Leitlinie „Architektur muss brennen“ urbane Fiktionen von Städten, die wie Wolken schweben, oder Häuser, die wie riesige Ameisen aussehen (Villa Rosa 1968). Später erinnern ihre Gebäude an überdimensionierte Schallkörper mit tanzenden Silhouetten und kollabierenden Linien voller Dynamik und Echos (Hot Flat, 1978). Mit den Jahren avancierte Coop Himmelb(l)au zum international anerkannten Architekturbüro mit Großprojekten wie dem UFA Kinopalast Dresden (1998), der BMW Welt München (2007) oder dem Akron Art Museum Ohio (2007). Zu den jüngsten Projekten zählen das Musée des Confl uences in Lyon, das House of Music in Aalborg, der Neubau der Europäischen Zentralbank in Frankfurt und das Dalian International Conference Center in China. Die umfassende Werkschau mit Skizzen, Modellfotos und technischen Zeichnungen gewährt einen Blick in die Werkstatt und erklärt, warum die ein oder andere „verrückte“ Idee gar nicht so abgehoben ist.
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