Trespass
Betrachten erlaubt
Es gibt keine Zebras in Timbuktu. Bis auf das eine, von Graffiti-Künstler Banksy an eine Hausmauer in der Mali-Stadt gesprayt. Nur eines von vielen Beispielen für Straßenkunst. Manchmal nur eine Laune an einer Wand, meist aber als sinnstiftende Botschaft gedacht. Dem einen genügt ein Wort, andere malen kunstvolle Schwarz-Weiß-Porträts. Die Vielfalt ist erstaunlich. Graffiti ist global. Anonym, Synonym. Eine Kunstform zwischen provokantem Protest und anarchischem Amüsement. Stilles Aufbegehren gegen alles Mögliche, kontra falsche Versprechen oder Facebook. Erstmals beleuchtet ein Band die Geschichte und Entwicklung der nichtautorisierten Straßenkunst anhand der Hauptwerke von 150 Künstlern. Vier Generationen visionärer Outlaws wie Jean Tinguely, Keith Haring, Os Gemeos, Jenny Holzer, Barry McGee, Blu, Billbord Liberation Front, Guerilla Girls und Banksy. Von den schlichten Anfängen bis zu technisch brillanten Darstellungen. Obwohl gelegentlich akzeptiert, bleibt die urbane Kunst ein Stiefkind. Trespass erklärt das Entstehen, die Spielregeln, Techniken und die Wichtigkeit der Location. Mit Dutzenden bisher unveröffentlichten Aufnahmen plakativ illustriert.
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