Zaha Hadid — Die Königin des Beton

Interview

Interview: Zaha Hadid

„Es gibt keine einfachen Formeln mehr“

Sie ist die bekannteste Architektin der Gegenwart und die einzige Frau in der Ruhmeshalle der Pritzker-Preisträger. Zaha Hadid über Fluidität am Bau, ihre Kindheit im Irak und eine Kernfrage: Wie nachhaltig kann Beton sein?

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Zaha Hadid — Die Königin des Beton
von Isabel Zock

In Bagdad geboren, studierte Zaha Hadid zunächst Mathematik in Beirut und dann Architektur in London – gebaut wurden ihre Entwürfe lange Zeit nicht. Rolf Fehlbaum von Vitra war der Erste, der Hadid einen Bau realisieren ließ – das Feuerwehrhaus auf dem Firmengelände in Weil am Rhein. Dem folgten spektakuläre Museumsbauten wie das Cincinnati Arts Center, das Phaeno in Wolfsburg, Sportbauten wie die Bergisel Sprungschanze, Wohn- und öffentliche Bauten. 2004 wurde Hadid als erste Frau mit dem renommierten Pritzker-Preis für Architektur ausgezeichnet. Als Designerin entwarf sie exzentrische Möbel wie den Aqua Table für Established & Sons, das Sofa „Moon System“ für B&B Italia oder den Leuchter „Vortexx“ für Belux.

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