Phil White und Gérard Vroomen bauen 1995 in ihrer Garagenwerkstatt an einer Zeitfahrmaschine, die alle anderen in den Schatten stellen soll. Ihre Designs sind aerodynamischer als andere und leichter und schneller. Inzwischen ist Cervélo weit über die Profiszene hinaus bekannt. Ihr „R3“ ist seit 2006 das Sieger-Rad eines der härtesten Straßenrennen der Welt – Paris-Roubaix. Carlos Sastre gewann 2008 auf einem „R3“ die Tour de France. Die abgespeckte Version „RS“ ermöglicht durch die höhere Lenkerposition eine aufrechtere und damit kräftesparende Sitzhaltung. Komfort, Steifigkeit, Aerodynamik und Gewicht sind die Kriterien, die Cervélo-Räder von herkömmlichen Rennern unterscheiden. Die Profis des Cervélo-Test-Teams sind u. a. bei der Tour de France unterwegs, um ihr Know-how in die Weiterentwicklung zu stecken.