Click Standbykiller

Design und Nachhaltigkeit

Design

Ein kleines, flaches Stück transparenter Kunststoff, kaum größer als ein Stück Seife. Verpackt in einem nutzerorientierten, „leisen“ Design, das auf jeden Wohnzimmertisch passt.

Nachhaltigkeit

Das Display ist dezentes Menetekel. Und schnell amortisiert. Click kostet 70 Euro und steht durchschnittlichen jährlichen Standby-Kosten von 80 Euro gegenüber.

Datenblatt

Wohnen // Raumausstattung // Click Standbykiller

Eigentlich ein böses Wort: ein Killer. Doch hier agiert der Meuchelmörder für eine gute Sache: Ein Standby-Killer pustet nächtlichen Stromfressern die Energiezufuhr aus. Ein Klick und alle Elektronik geht vom Netz. Zwar stattet die Industrie ihre Komponenten mittlerweile mit deutlich genügsameren Standby-Modulen aus – dennoch legen ganz kritische Gemüter eindrucksvolle Rechnungen vor: Allein in Deutschland werden pro Jahr rund 20,6 Milliarden Kilowattstunden für Standby-Strom verbraucht. Macht 14 Millionen Tonnen CO2. Wir fühlen uns schuldig, wollen aber trotzdem nicht jeden Abend auf allen vieren hinter den Fernseher krabbeln und den Stecker ziehen. Also? Der Markt kennt viele langweilige Funksteckdosen – der Hersteller Infratec geht mit seinem „Click“ einen anderen Weg: Click ist eine Kombination von Verbrauchsmesser und Standby-Schalter unter einer Schale. Ein versteckbarer Empfänger wird zwischen Steckdose und Fernseher gelegt, ein kompakter, runder Sender zeigt parallel den Stromverbrauch an und kappt auf Druck die Stromverbindung. Der Sender mit seiner großformatigen Display-Anzeige bezieht seinen eigenen Strom dabei aus Solarzellen.

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