Das größte Erfolgsmodell unter den Sofas heißt „Conseta“, wurde 1964 von Friedrich Wilhelm Möller entworfen und ist von so reduzierter Schlichtheit, dass es fast den Archetyp des Sofas darstellt: Armlehnen, Rückenlehne, Polsterkissen. Revolutionär an Möllers Entwurf war nicht die Form, sondern das Baukastensystem, durch das sich Conseta in einen Sessel, Hocker, Zweisitzer oder Dreisitzer verwandeln lässt. 1964, bei der ersten Messepräsentation, fand das System kaum Käufer. Dank der ostwestfälischen Dickschädeligkeit von Designer und Geschäftsleitung wurde Conseta damals aber nicht gleich wieder vom Markt genommen, sondern weiterentwickelt – und rangierte zum Dauerseller. Heute macht das Unternehmen 40 Prozent seiner Umsätze mit Conseta. Über 800.000 Modelle wurden in den letzten 46 Jahren verkauft. Und heute ist es gerade die Flexibilität des Systems, die Kunden überzeugt. Mit dem „Conseta Konfigurator“ können sie sich im Möbelgeschäft aus einer Vielzahl an Bezugsstoffen, Sitzhöhen und -tiefen, Armlehnenformen, Kissenfüllungen und Fußvarianten ihr individuelles Sofa zusammenstellen.