Milch ist nicht gleich Milch. Das gilt besonders dann, wenn Kühe stressfrei und artgerecht gehalten werden, besonderes Grünfutter mit viel Klee und Luzerne zu fressen bekommen und wenn sie nachts gemolken werden. Nachtmilch enthält nämlich eine besonders große Menge des natürlichen Schlafhormons Melatonin, das beim Menschen den Tag-Nacht- Rhythmus steuert. So gab man Kleinkindern oder geschwächten Kranken in früheren Zeiten bevorzugt Nachtmilch zu trinken, um sie zu beruhigen. Ausgehend von dieser Erfahrung hat der findige Münchner Unternehmer Tony Gnann aus der Nachtmilch nun auf Basis eines Gefriertrocknungsverfahrens spezielle Nachtmilchkristalle entwickelt. Die enthalten bis zu hundertmal mehr Melatonin als handelsübliche Normal-Milch. Am Abend vor dem Zubettgehen in ein Glas Milch oder Joghurt eingerührt, sorgen die wohlschmeckenden, an Milchkrokant erinnernden Kristalle bei regelmäßiger Anwendung auf ganz natürliche Weise für einen erholsamen und tiefen Schlaf oder mildern die Auswirkungen des Jetlags, wie in einer aktuellen Studie nachgewiesen werden konnte. Zwar produziert jeder Mensch das Hormon Melatonin auch selbst, die Eigenproduktion im menschlichen Körper nimmt aber ab einem Alter von 25 Jahren kontinuierlich ab. Mit Nachtmilchkristallen lassen sich die eigenen Melatonindepots auf völlig natürliche Weise wieder auffüllen.