ilz ist das ideale Material für einen so sensiblen Körperteil wie den Kopf, schützt und schmückt ihn seit Jahrhunderten. Der Filzhut der Gegenwart ist ein verkapptes Hightech-Produkt. Vorbildlich bedient der US-Hersteller Stetson diesen Trend. Die 1865 gegründete Marke erarbeitete sich einen Ruf im harten amerikanischen Berufs- und Abenteurer-Alltag. Die Hatteras-Kappen mit 20er-Jahre-Charme sind heute im Großstadtbild ein festes Erkennungszeichen unter gepflegten Männern von 20 bis 50 – der Hyper-Klassiker. Die Filzhüte unterwirft Stetson dem hauseigenen „VitaFelt“‐Prozess – der feine Hut behält selbst bei grobster Misshandlung seine Form. Er ist rollbar, eine Membran verhindert das Eindringen von Wasser und Wind, hält die Kopfbedeckung dennoch atmungsaktiv. Beim Wüsteneinsatz nach Indiana-Jones-Manier schützt ein Stetson vor UV-Strahlen. Profis unterscheiden bei Filzhüten vor allem die Mischung der Haare: Flacher Haarfilz stammt von zahmen und wilden Kaninchen ab, auch Antilope ist der Zunft nicht fremd.