Ein Tausch der Oberfläche: Die Sitzobjekte von Yomo sind große, kuschelige Filzeier. Wer sich erstmals draufsetzt, stutzt aber: Diese Eier federn. Was daran liegt, dass Filz hier nur Haut, nur die höchste Oberfläche ist. Darunter: ein üblicher Gymnastikball – aufblasbar, aber wenig stark in der Ausstrahlung. Es gibt auch filzbezogene Sitzwürfel, Bänke und Sitzsäcke für Kinder. Die Kunst von Yomo liegt nicht nur im Kaschieren. Die Unikate werden sorgfältig, passgenau gefertigt und haben keine Nähte, alles sehr detailfreudig. In der Versammlung liegt das Konzept: Es sollen „Sitzarrangements“ in allen Formen entstehen. Ein Yomo-Egg allein würde vereinsamen. Das junge Berliner Unternehmen bietet auch Wandbilderan, mit Filz bespannte Keilrahmen – dekorativ und ideal fürein warmes Raumklima, gerade auch für überhallige Büros.