100 Contemporary Houses

Haben oder nicht Haben

Es gibt wie immer zwei Möglichkeiten: Entweder man bewohnt bereits eines dieser fantastischen Traumhäuser, oder zumindest ein ähnliches Exemplar, oder man wünscht es sich. Für Menschen der ersten Kategorie gilt: Gratulation! Aber schauen Sie sich trotzdem diese 100 Häuser an, sie sind es wert. Für Menschen der zweiten Kategorie gilt: Schauen Sie sich unbedingt diese beiden Bände an und lassen Sie sich inspirieren. Für beide Parteien gilt: Kein großer Aufwand (sogar richtig günstig) und der Ertrag lohnt sich. Man möchte allerdings nicht ganz den Werbetext teilen, der von den schönsten und fortschrittlichsten Eigenheimen des vergangenen Jahrzehnts spricht, dazu ist die Welt der Traumhäuser einfach zu groß. Aber diese 100 gehören definitiv zur engeren Wahl. Entworfen wurden sie von Architektenstars wie etwa John Pawson, Richard Meier, Shigeru Ban, Tadao Ando, Zaha Hadid, Herzog & de Meuron, Daniel Libeskind, Alvaro Siza, UNStudio und Peter Zumthor. Einige Bauten stammen von Newcomern. Die zwei Bücher sind von hoher Qualität, mit größtenteils kristallklaren Bildern ausgestattet, die die Phantasie anregen und den Häuserwunsch wecken, hin und wieder auch etwas abschrecken.

Taschen Verlag, Erscheinungsjahr 2011, Philip Jodidio, zwei Bände im Schuber