Fairphone

Der Wunsch nach Verstehen und Aufdecken von Problemen stand am Anfang des Fairphones. Denn das Ziel des Gründers Bas van Abel war zunächst nicht ein eigenes Smartphone zu entwickeln, sondern ein Bewusstsein für die sozialen und ökologischen Probleme bei der Herstellung konventioneller Smartphones zu generieren. 2010 begann die Geschichte des Fairphones als Aufmerksamkeits-Kampagne für Konfliktmineralien im Kongo und die Kriege, die mit ihnen finanziert werden. Erst 2013 wurde Fairphone zum unabhängigen Unternehmen. Damals wurde die Produktion des ersten Modells durch Crowdfunding finanziert, und aus 5000 erhofften Vorbestellungen wurden dank einer großen Fangemeinschaft im Internet schnell 25 000.

Inzwischen gibt es schon das zweite Modell des Handys, das derzeit zum Beispiel bei der Telekom in Österreich, und in Deutschland demnächst bei Mobilcom-Debitel erhältlich ist.

Das Smartphone kostet 525 Euro und glänzt mit ethischer Vertretbarkeit. Das Unternehmen hat Lieferwege für konfliktfreie Mineralien etabliert und setzt auf Recycling und Transparenz. Dank modularem Aufbau ist es leicht reparierbar und somit langlebig. Das Fairphone nutzt ein Android Betriebssystem sowie einige eigene Anwendungen. So grüßt es den Nutzer stets mit der Zeit, die er nicht auf sein Handy geschaut hat: „You’ve had peace of mind for 5 minutes“.

Das Fairphone hat unter anderem den Deutschen Umweltpreis 2016, den European Business Award for the Environment 2016 und den UN Momentum for Change Award 2015 gewonnen.                          

 

Display:        5 Zoll LCD   
Display-Auflösung:      1.080 x 1.920 Pixel            
Prozessor:                             Snapdragon 801, 2,26 GHZ
Arbeitsspeicher: 2 GB    
Speicherplatz:    32 GB, erweiterbar    
Kamera: 8 Megapixel 
Frontkamera:       2 Megapixel
Akku:  2.420 mAh 
Schnittstellen: 2 x Micro-SIM, Micro-SD
Abmessungen:  142 x 73 x 11mm  
Gewicht:       148 g