Rebellische Mode aus Südtirol

Nachhaltige Mode muss nicht „öko“ aussehen, das beweist das italienische Modelabel Re-Bello. Der Look des Südtiroler Labels ist modern und minimalistisch, mutet in seinem schlichten Design eigentlich eher skandinavisch als italienisch an. Aber hinter dem Label steht nicht nur ein cooler Look sondern der Wunsch, die Modeindustrie, ach was, die Welt ein bisschen besser zu machen. Die Kleidung von Re-Bello wird aus nachhaltig hergestellten Stoffen produziert, zum Beispiel Bambus, Eukalyptus, Buchenholz, Tiroler Schafwolle oder Bio-Baumwolle. Oder aus recycelten Materialien, wie wiederverwerteter Wolle oder recyceltem Plastik.

Produziert wird ausschließlich in Europa: In Italien, Griechenland und in der Türkei von zertifizierten Herstellern. Nachvollziehbar und transparent soll die Produktion für den Kunden sein, das schreibt sich Re-Bello nicht nur auf die Fahne. Denn auf der Website von Re-Bello kann man mittels Produktcode genau nachverfolgen, wo das erworbene T-Shirt produziert wurde, woher die einzelnen Materialien kommen, und über welche Stationen es den Weg zum Kunden gemacht hat. 

2010 wurde das Label von drei Südtiroler Jungunternehmern gegründet (hier im Interview mit premiumpark). Im Namen haben sie ihr Motto verwirklicht: rebellisch und bello, also schön. Die aktuelle Kollektion wurde von Ivana Omazic entworfen, die zuvor bereits Creative Director für Céline und Maison Martin Margiela war. So entsteht nachhaltige und zeitgemäße Mode für Menschen, denen soziales und ökologisches Bewusstsein so wichtig ist wie schönes Design. Zu finden sind die Stücke in einzelnen Geschäften in ganz Europa und im Online-Shop.